DSGVO und Website: “Das haben wir immer so gemacht“
Datenschutzerklärung, Cookie-Banner, Kontaktformular — wer hier schludert, riskiert mehr als eine Abmahnung.
- 2026-07-09
- 2 min
- Web
Viele Unternehmenswebsites erfüllen die DSGVO-Anforderungen noch immer nicht vollständig — meist nicht aus Böswilligkeit, sondern weil unklar ist, was genau verlangt wird. Das Problem: Unwissenheit schützt nicht vor Konsequenzen.
Allein in Deutschland wurden seit Inkrafttreten der DSGVO Bußgelder im Gesamtvolumen von 89,1 Millionen Euro verhängt — und 2024 ergingen hierzulande 266 Bußgeldbescheide von Datenschutzaufsichtsbehörden, zusätzlich zu Abmahnungen durch Mitbewerber, die in Deutschland nach wie vor gängige Praxis sind. Reputationsschäden kommen obendrauf — und die lassen sich schwerer beziffern als ein Bußgeld. DLA Piper DSGVO Portal
Das Risiko lässt sich mit überschaubarem Aufwand deutlich reduzieren. Wir helfen dabei.
Datenschutzerklärung Jede Website, die personenbezogene Daten verarbeitet — und das tut praktisch jede — braucht eine vollständige, aktuelle Datenschutzerklärung: welche Daten werden erhoben, zu welchem Zweck, auf welcher Rechtsgrundlage. Eine veraltete oder lückenhafte Erklärung reicht nicht. Wir prüfen das gerne gemeinsam.
Cookie-Banner Cookies, die nicht technisch notwendig sind, dürfen nur mit ausdrücklicher Einwilligung gesetzt werden. Entscheidend: Ablehnen muss genauso einfach sein wie Zustimmen. Ein Banner, der nur informiert aber keine echte Wahl lässt, erfüllt die Anforderungen nicht.
Kontaktformulare Verschlüsselte Datenübertragung und ein Hinweis auf die Datenschutzerklärung direkt am Formular sind Pflicht — in der Umsetzung meist eine Kleinigkeit.
Eingebettete Dienste Google Maps, YouTube, Social-Media-Buttons — all diese Dienste übertragen beim Laden Daten an Drittanbieter. Ohne Einwilligung oder technische Absicherung ist das problematisch. Wir setzen entsprechende Lösungen bei unseren Projekten standardmäßig um.
Auftragsverarbeitungsverträge Wer externe Dienstleister nutzt, die Zugang zu personenbezogenen Daten haben — Hosting, Newsletter-Tools, Analyse-Software — braucht mit diesen einen Auftragsverarbeitungsvertrag. Mit dem richtigen Setup gut handhabbar.
Dienste ändern sich, neue Tools kommen hinzu, die Rechtsprechung entwickelt sich weiter. Wer seine Website regelmäßig prüft, ist deutlich besser aufgestellt — und schläft ruhiger.
Als Webagentur prüfen wir DSGVO-Konformität bei unseren Projekten standardmäßig mit. Wenn Sie unsicher sind, wo Sie stehen — sprechen Sie uns an. Ein kurzes Gespräch reicht oft, um Klarheit zu schaffen.




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Haake & Partner und Web Commerce bündeln ihre Kompetenzen unter der neuen Dachmarke Haake digital.
Beide Marken bleiben eigenständig, profitieren jedoch von einer gemeinsamen strategischen Ausrichtung und einer klaren digitalen Präsenz.
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